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transHAL2015

Am 4.November 2015 fand der dritte hallesche Transfertag transHAL im Stadthaus Halle statt.

transHAL dient als Plattform, um sich auszutauschen, zu vernetzen und Forschungs- und Entwicklungskooperationen anzubahnen. Die Grußworte zur Veranstaltung sprachen Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand sowie der Rektor der Alma Mater, Prof. Dr. Udo Sträter. Drei Forscherinnen der MLU wurden mit dem Transferpreis 2015 ausgezeichnet. Der mit insgesamt 2.500 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Leistungen von MLU-Wissenschaftlern für den Transfer von Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche Anwendung und zeichnet wegweisende anwendungsbezogene Abschlussarbeiten von Studierenden und Promovierten aus.
Den mit 1.000 Euro dotierten Transferpreis in der Kategorie „Erfolgreiches Transferhandeln“, gestiftet von der Stadt Halle (Saale), erhielt Prof. Dr. Gabriele Stangl für ihre vielfältigen Forschungsprojekte mit nationalen und internationalen Partnern.
In der Kategorie „Anwendungsorientierte Abschlussarbeiten“ wurde Dr. Diana Döhler, Institut für Chemie / Technische und Makromolekulare Chemie an der MLU, für ihre herausragende Dissertation zum Themengebiet der selbstheilenden Polymere geehrt, die u. a. im Flugzeugbau Anwendung finden. Martha Wellner, Absolventin im Bereich Ernährungswissenschaften an der MLU, hat sich in ihrer Masterarbeit mit der Herstellung von neuen Süßwarenprodukten beschäftigt und entwickelte eine Krustenpraline mit elastischen Gel-Kern, also im Prinzip ein mit Zuckerkruste umhülltes Gummibärchen. Sie erhielt den Transferpreis in der Kategorie „Anwendungsorientierte Abschlussarbeiten“. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 1.500 Euro für beide Arbeiten wurden von der Stadtwerke Halle GmbH gestiftet.

Die „Theorie des erfinderischen Problemlösens – TRIZ“ war zentrales Thema der diesjährigen transHAL. Impulse für neue Denkansätze im Innovationsmanagement setzten Nina Defounga von der Berliner Innovationsberatung Tom Spike und Thomas Nagel, Innovationsmanager bei Bombardier Transportation. In einem Keynote-Vortrag sowie in einem interaktiven Anwendungs-Workshop gaben sie Einblicke in die TRIZ-Methode, mit der technisch-wissenschaftliche Probleme ohne Kompromisse lösbar sind. TRIZ ist jedoch nicht als Allzweckwaffe zur Problemlösung zu verstehen. Vielmehr verbirgt sich hinter dahinter eine Philosophie, die das Überwinden von Denkblockaden sowie eine schnelle und gezielte Lösungssuche auf hohem Niveau ermöglichen soll. Statt der Suche nach Kompromissen liegt das Hauptaugenmerk bei TRIZ auf dem Identifizieren und Auflösen von Widersprüchen.

Parallel zum TRIZ-Workshop wurden in einer moderierten Diskussion die Förderprogramme für Forschung und Entwicklung des Bundes sowie der Europäischen Union vorgestellt. Über erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft konnten sich die Besucher in Rundtischgesprächen informieren. In drei moderierten Gesprächsrunden traten Unternehmer mit Wissenschaftlern der MLU und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in den Dialog und tauschten sich über ihre Erfahrungen mit Kooperationsprojekten aus.

Für Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Herr (0345/5521414) gern zur Verfügung.

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